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ORIOR wächst in stagnierendem Gesamtmarkt und steigert Reingewinn deutlich
Zürich, 22. Februar 2011 Die ORIOR AG, einer der führenden Hersteller von veredelten Fleischprodukten und Frisch-Convenience Food in der Schweiz, hat im vergangenen Geschäftsjahr 2010 einen Rekordumsatz erzielt und sich ertragsmässig erneut steigern können. In einem weitgehend stagnierenden Lebensmit­telmarkt nahm der ausschliesslich mit organischem Wachstum erzielte Nettoumsatz gegenüber dem Vorjahr um 1 Prozent auf CHF 505.5 Mio. zu. Trotz anhaltendem Preisdruck gelang es ORIOR, den EBITDA um 3.8 Prozent auf CHF 54.2 Mio. zu verbessern und damit eine EBITDA-Marge von 10.7 Prozent zu erreichen. Der Reingewinn nahm um 12.4 Prozent auf CHF 26.9 Mio. zu. Der Ver­waltungsrat schlägt der kommenden Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von CHF 1.90 pro Aktie entsprechend einer Ausschüttungsquote von rund 42 Prozent  vor. Mit dem Mittelzufluss aus den Erträgen und dem Börsengang des vergangenen Jahres vermochte ORIOR auch seine Bilanzstruk­tur deutlich zu stärken. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten konnten von CHF 103.7 Mio. auf neu CHF 88.6 Mio. reduziert werden, während das Eigenkapital markant von CHF 69.0 Mio. auf CHF 170.3 Mio. zunahm, was nunmehr einer Eigenkapitalquote von 43.8 Prozent entspricht. CEO Rolf U. Sutter (56), der die ORIOR AG während den letzten zwölf Jahren zu einem der erfolgreichsten Lebensmittel-Unternehmen der Schweiz aufgebaut und im April 2010 an die Börse geführt hat, übergibt die operative Führung per 1. Mai 2011 an Remo Hansen (49), dem bisherigen Ver­antwortlichen der Kompetenzzentren Pastinella und Fredag und langjährigem Mitglied der Geschäftsleitung der ORIOR-Gruppe. Rolf U. Sutter soll an der konstituierenden Sitzung des Verwaltungsrats nach der diesjährigen Generalversammlung zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt werden. >>>


ORIOR Gruppe steigert Umsatz und Gewinn
Zürich, 31. August 2010 Die im Detailhandel und in der Gastronomie stark verwurzelte ORIOR-Gruppe, welche nach einem erfolgreichen IPO seit April diesen Jahres an der Schweizer Börse kotiert ist, hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2010 erfolgreicher gearbeitet als je zuvor. Trotz Preissenkungen bei den Rohwaren und den damit verbundenen Senkungen der Verkaufspreise gelang es, 2010 den Nettoerlös gegenüber der Vergleichsperiode um 1.6 Prozent auf die neue Rekordmarke von CHF 246.7 Mio. zu steigern. Der sich positiv entwickelnde Privatkonsum führte zu einer noch stärkeren Zunahme des Absatzvolumens um 4.4 Prozent. Erfreulicherweise übertraf die Ertragsentwicklung trotz steigendem Preisdruck jene von Umsatz und Volumen: der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg um 5.8 Prozent auf CHF 26.1 Mio., was einer EBITDA-Marge von 10.6 Prozent entspricht. Während der EBIT um 6.7 Prozent auf CHF 19.4 Mio. gesteigert werden konnte, nahm der Reingewinn trotz der mit dem Börsengang verbundenen einmaligen Sonderkosten um 3 Prozent auf CHF 10.3 Mio. zu. Der erfreuliche Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr und die dem Unternehmen durch den Börsengang zugeflossenen Mittel beeinflussten auch die Bilanz von ORIOR positiv. Die Nettoverschuldung Dritter konnte markant von CHF 121.1 Mio. (per Ende Dezember 2009) auf CHF 88.6 Mio. zurückgeführt werden, während sich das Eigenkapital annähernd verdreifachte und nun CHF 153.9 Mio. erreicht. Daraus ergibt sich eine solide Eigenkapitalquote von 40.7 Prozent.  >>>